Dinge, die die Welt bewegen

Flüchtlinge, Terror, ISIS, Angst. Worte die momentan die Welt bewegen. Kein Thema ist präsenter als Dieses.

Es passieren viele schlimme Dinge auf dieser Welt. Familien werden aus ihrer Heimat vertrieben. Menschen werden in der Öffentlichkeit durch andere Menschen getötet. Man spricht von Terroranschlägen. Doch was bedeutet das eigentlich genau? Wer ist daran beteiligt, wer ist verantwortlich?

Natürlich ist Dies ein Thema, welches auch mich zu tiefst bewegt. Es lässt mich nachts wach liegen und grübeln. Was bewegt eine Gruppe von Menschen sich selbst und dutzende Unschuldige in den Tod zu reißen? Wer entscheidet wann ein Mensch zu sterben hat? Was muss passieren, dass Menschen anfangen den Tod über das Leben zu stellen?

Hier in meiner Heimatstadt Flensburg stranden zur Zeit viele Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen, um Schutz zu suchen. Sie sind in der Hoffnung in einem fremden Land ein neues Leben beginnen zu können. Durch den hohen Ansturm vieler Menschen  fehlte es an Ressourcen. Ich las an einem Abend eine Anzeige bei Facebook, dass dringend Lebensmittel, frisches Wasser und warme Decken gebraucht werden. Ohne lange zu zögern plünderte ich meinen Studentenhaushalt und brachte meine sieben Sachen zum Flensburger Bahnhof. Das Aufgebot an Hilfe suchenden und Helfern war überwältigend. Nicht nur ich hatte den Drang diesen Menschen helfen zu wollen. Hunderte Flensburger kamen an diesen Ort und brachten Alles, was gebraucht wurde.

An diesem Abend sah ich so viele dankbare und zu gleich müde und verunsichere Gesichter wie noch nie in meinem Leben. Obwohl ich durch meinen Beruf täglich mit Angst und Abhängigkeit konfrontiert bin musste ich mich zusammenreißen nicht auf der Stelle los zu heulen. Vor Mitleid, Freude, Überwältigung – ich wusste es selber nicht genau. Ich fragte mich in dieser Nacht wie es wohl den Menschen ginge, die gerade ihr zu Hause verlassen mussten. Was würden sie fühlen, wenn ich schon am Rande meiner Nerven war. Was haben sie durchgemacht? Wen oder was haben sie verloren und zurück lassen müssen? Was haben die Kinderaugen schon so früh ertragen müssen?

Ich finde es schrecklich und mir fehlen die Worte, wenn ich höre, dass das Wort „Terror“ mit diesen Hilfe suchenden Menschen in Verbindung gebracht wird. Natürlich gibt es auf dieser Welt auch schlechte Menschen. Lässt sich nicht abstreiten. Vielleicht sind auch schlechte Menschen unter ihnen dabei. Niemand kann so etwas wissen. Doch wieso differenziert man zwischen „ihnen“ und „uns“? Schlimme Menschen gibt es überall und in jeder „Gesellschaft“ dieser Erde. Doch den Begriff „Islam“ und „Flüchtling“ mit dem Wort „Terror“ zu beschmutzen lässt mich fragen, ob diejenigen sich jemals schon mit diesem Thema konfrontiert haben. Vielleicht verwenden sie nur das, was ihnen die Medien vorgeben. Sich keine eigene Meinung zu bilden ist wohl neuer Trend geworden. Die Divise lautet heutzutage: Mitlaufen.

Ich wünsche allen Menschen, die sich in solch einer Notsituation befinden, dass sie in dem Land ihrer Wahl ein neues Zuhause finden können. Ich hoffe, dass unsere Regierung die Augen zur aktuellen und zukünftigen Situation öffnen kann und für Hilfe suchenden ein angemessenes Leben schaffen kann – und damit meine ich auf lange Zeit gesehen nicht die Notunterkünfte, in denen sich 8 Personen in einem 12qm Container drängen dürfen. Außerdem wünsche ich mir, dass die Leute wieder beginnen die Menschlichkeit und Würde als obsterstes Gebot unseres Lebens und unserer Verantwortung zu stellen.

In diesem Sinne:

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Der Kreislauf zwischen Leben und Tod

Ich arbeite in einem Krankenhaus als Auszubildende zur Gesundheits- und Krankenpflegerin. Mein Alltag besteht oft darin, Menschen auf ihrem letzten Lebensweg zu begleiten. Ihnen ihre letzten Wünsche zu erfüllen und die letzten Momente des Lebens so angenehm wie möglich zu gestalten. Gleichzeitig besteht meine Profession auch darin, kleine Wesen in ihren ersten Momenten des Lebens zu begrüßen. Ich nehme das Leben in Empfang und bewundere jeden Tag das Wunder der Geburt.

Oftmals stehen diese beiden Komponenten sehr nah beieinander. Ein neues Leben kommt auf die Welt, ein Anderes geht. Dies ist ein Kreislauf, an dem wir alle beteiligt sind. Es ist ein Gedanke, der vielen Menschen Angst macht – und das zurecht. Ich hatte am Anfang meines Berufes nur negative Erfahrungen mit dem Tod – und Positive mit der Geburt. Doch diese Einstellung hat sich im Laufe meiner Ausbildung teilweise geändert. Selbstverständlich kann der Tod etwas unheimlich grausames und unbegreifliches sein, doch er bedeutet nicht zwangshaft etwas Schlechtes. So absurd es sich für einige anhören mag, aber ich hatte gar positive Erlebnisse mit dem Lebensende. Trauer und Schmerz gehören selbstverständlich dazu, doch manchmal kann der Tod auch eine Erleichterung sein.

Diese Erfahrungen sind es, die ich an meinem Beruf sehr schätze, denn ich lerne jeden Tag etwas Wertvolles für mein Leben dazu. Außerdem ist es etwas unheimlich Eindrucksvolles Menschen auf ihren ersten- und letzten Lebenswegen begleiten zu dürfen.

Wieso Blogging?

Hallo zusammen,

dies ist mein erster Blogeintrag. Viele fragen sich bestimmt, warum gerade ich ein Blog veröffentliche. Um ehrlich zu sein, habe ich mich das eine ganze Zeit lang auch gefragt.

Mir ist nach und nach immer mehr aufgefallen, wie sich unsere Gesellschaft zunehmend verwandelt. Es geht so oft nur noch darum sich öffentlich von seiner besten Seite zu zeigen. Egal ob durch Instagram, Blogs, oder Facebook. Es geht hauptsächlich darum, wer der Beste und die Schönste ist. Wer hat das beste Make Up? Wer besitzt die teuersten Klamotten? Wer bekommt die besten Studienplätze? Wer bestreitet gerade die neuste Wunderdiät?

In meinem Blog geht es darum seine Träume und Interessen auch ohne die besten Noten, das meiste Geld und die tollste Figur zu genießen. Ich hoffe mit meinem Blog eine ganz bestimmt Gruppe von Menschen anzusprechen, denen es genau so geht wie mir. Fernab von einer öffentlichen Fassade.

In meinem Blog möchte ich meinen Weg und meine Ehrfahrungen rund um meine Ausbildung, mein Studienwunsch und meiner Leidenschaften teilen.

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